MA über die Lage der Welt

Guck nicht so Bulle!

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In den letzten Jahren haben wir immer wieder feststellen müssen, dass Bullen immer zuerst gucken, bevor sie Scheiße bauen. Sei es Nazis durch Blockade zu prügeln oder Falschaussagen vor Gericht zu machen. “Erst gucken, dann Zugriff” lernen die Cops schon in der Bullengrundschule. Die Gesetzgebung macht die Clowns nun zu unantastbaren Übermenschen. Also obacht, wenn du jmd in der Bahn oder auf dem näxten Konzert anrempelst. Er oder sie könnte ein Bullenschwein sein und du dann drei Monate im Knast. Unserer Meinung nach: zu Recht!

Kommentar von MA zum Tod von Helmut Schmidt (SZ vom 12.11.2015):

Die RAF hatte er mit bösen Blicken und Worten gestraft…kein Meter hatte er den Terroristen gegeben und das alles, weil Hans Martin Schleyer ihn mal bei einem illegalen Autorennen in der bonner Innenstadt derbe abgezogen hat. Schleyer fuhr Mercedes und streckte Schmidt im Rückspiegel die Zunge raus…Schmidt wiederum fuhr VW (wegen Volksnähe, Volkspartei usw.) und war von Schleyers Geste so dermaßen entzürnt, dass er lauthals schrie: “Ich hoffe dich fettes Schwein holen irgendwann die Zecken und schließen dich in einen Schraaaaaaank!” Zur gleichen Zeit ging jmd der Bock auf “RAF-Sachen-machen” spazieren und hörte Schmidts Geschrei. Er wiederum dachte sich: ” Hmmm…gar keine schlechte Idee” Gedacht…getan! Alle wissen wie es ausgegangen ist. Die RAF holte sich Schleyer und wollte Schmidt erpressen. Schmidt wiederum hatte die “Bonner Schmach” wie es heute HistorikerInnen nennen, nicht vergessen und schrieb folgenden Text an die EntfüherInnen (der Text liegt im original nur MA vor):

“Sehr geehrte Damen und Herren von der lieben RAF, ich bins Helmut Schmidt. Also, ich schreibe das hier und bin nicht persönlich da, sonst würden sie mich ja sehn. Sie haben Schleyer oder wie wir ihn hier bei uns nennen ‘das Fransengesicht von der SS’. Das ist erstmal gut, denn ich kann den nicht leiden. Warum spielt keine Rolle. Bitte behandeln sie ihn schlecht, sperren sie ihn in einen Schrank und führen sie dümmliche Interviews mit ihm. Wenn sie das machen, werde ich ihnen persönlich ein Bier ausgeben.”

Mit freundlichen Grüßen und die Faust zum Gruße. H.S.

Nun hat der greise Raucher das Zeitliche gesegnet und Günther Jauch, Anne Will und die anderen Scheißköppe mit ihren billo-talkrunden wissen nicht mehr wen sie einladen sollen. Eigentlich haben alle auf einen Doppelsuizid zusammen mit Namensvetter Kohl gewartet, aber der sitzt in seinem bonner Altenheim und schrieb am Todestag von Schmidt mit seiner Scheiße an die Wand: “Sozialdemokratie ist was für schwache Menschen! gez. Dr. H. Kohl”

Kommentar von MA zur vorläufigen Auflösung von “Panzerband” vom 11.06.2015:
Zwei Jahre lang versuchte die Band Panzerband im Kielwasser unserers Punkerkreuzers mitzuschwimmen. Wir bemerkten dies erst nach einiger Zeit, da wir nicht oft nach hinten blickten. Ab und an, wie es gute Eltern machen, nahmen wir sie auch an Bord und gaben ihnen die Möglichkeit ihre Schlappiros und Dreadzotteln zu trocknen und halfen dem Sprössling auch mit ein paar Ideen aus, wenn er sich mal wieder in einem kreativen Loch wiederfand. Anschließend schubsten wir die Kinder dann wieder ins Wasser, denn irgendwann sollten sie ja auf eigenen Stiefeln stehn. Zuckerpunk und Peitsche! Einige von uns gaben die Hoffnung früher auf als andere. Wir fühlten uns oft wie im Film Titanic, nur das wir nicht Leonardo Dicaprio sondern unser totes Kind in den Händen hielten und nicht bereit waren, es loszulassen und es untergehen zu sehn…nun haben die kleinen Racker erkannt, dass der wilde Ozean des Punks, mit all seinen Stromschnellen und bösartigen Crustentieren, eine Herausforderung darstellt, denen kleine Panzerfische noch nicht gewachsen sind und schwimmen demütig in seichtere Gefilde.
Wir sind auf der einen Seite traurig sie nicht mehr an unserem sicheren Rockzipfel zu wissen, andererseits freuen wir uns über diese selstständige Entscheidung!
Machts gut liebe Panzerkinder…gebt fein acht…und irgendwann sehen wir uns bestimmt wieder!

In Liebe…MA

Feinripps Neujahrs Impressionen

Der ganze Himmel ist erleuchtet. Fast auf die Sekunde genau zum Jahreswechsel hat sich dieser Kölner wieder einmal etwas einfallen lassen. Man fragt sich ob die Kreativität in dieser Stadt überhaupt Grenzen kennt?! Tausende heller Lichter in allen bekannten Formen (also in mindestens 3) und Farben (7) sind am Nachthimmel! Der Wiener lässt den Bullen fallen, den er bis grade noch geschüttelt hat, und ich mein Bier. “Ey die Hun..!” will der Idiot an der Ecke brüllen. “Fresse!” sage ich. Er so “Sorry.” und es ist wieder Ruhe. Nur das Zischen der Lichtspiele am Himmel. Wiener und ich sind tief ergriffen und fallen uns in die Arme. Auch die Bullen, ein paar Meter weiter wissen nicht mehr wohin mit ihren Emotionen und bekommen feuchte Augen. Wir so “Ey, heut is echt nicht die Nacht für Stress, Digga!” die so “Nee, voll nicht!” Wir bauen alle gemeinsam einen. Die so “Boa, sorry wegen allem. Also wegen allem, die ganzen Jahre, das war echt scheisse!” Wir so “ja, aber wir haben vielleicht auch ein bisschen überreagiert.” Die so “Geil dass ihr hier seit!” Einer von denen fragt noch ob er mal bei uns Schlagzeug spielen könnte. Wir so “Ja klar!” Der freut sich voll. Wir so “nee, doch nicht.” Der ist voll angepisst, aber alle Anderen lachen. Wir bauen noch einen. Wiener schaut mich an und sagt “Ich glaube, heute Nacht ist uns der Heiland geboren.”

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